Schon immer interessiere ich mich für das "Wie und Warum", möchte Systeme, deren Vor- und Nachteile kennen, um sie entsprechend einzusetzen. In meinem Trainingsprogramm ist alles leicht verständlich und für den Betrachter nachvollziehbar. Von der Bodenarbeit für ein Vertrauen/Respekt Verhältnis über die grundlegende Gymnastik bis zur mentalen Zufriedenheit in den Grundgangarten ist alles aufeinander aufgebaut. Einem Pferd eine Lektion lehren ist etwas anderes als eine bereits erlernte Lektion abzurufen. Ähnlich wie das Kommando Sitz beim Hund. Es wird anders gelehrt als es später abgerufen wird. Die Zeit spielt dabei eine untergeordnete Rolle, da es Pferde gibt die nach 160 Tagen erst so weit sind wie andere nach 90 Tagen und trotzdem nicht schlechter sein müssen. Sie brauchen nur etwas mehr Zeit. Und die sollte man ihnen geben. Wer in der Grundausbildung schnell, grob und vorrangig mit Einschüchterung arbeitet, erhält ein verängstigtes Pferd und nie "mentale Zufriedenheit". Ich freue mich auf den Trainer-Contest und den Erfahrungsaustausch mit Kollegen.
Ich arbeite mit Pferden seit 23 Jahren.
3 Eigenschaften, die man aus meiner Sicht für die Arbeit mit Jungpferden braucht:
Konzept
Wissen "was zu was" führt
Gefühl und innere Ruhe
Der Start in ein Reitpferde-Leben sollte dazu führen, dass wir in der Grundausbildung "mentale Zufriedenheit" in den Grundgangarten und in den grundlegenden Lektionen erzielen. Das Basistraining sollte ein Fundament sein, auf dem weiteres Training, egal welche Richtung solide aufgebaut und bei Problemen darauf zurück gegriffen werden kann.
Gleichzeitig nehme ich bis zu 8 Trainingspferde an
Als Trainingspferd nehme ich folgende Rassen an: Alle Rassen ausser Grosspferde.
Für die Arbeit mit Jungpferden habe ich viele Impulse bekommen von Tom Dorrance, Bozo Rogers, u.v.m.
Auf Turnieren stelle ich Pferde am liebsten in den Jungpferdeprüfungen und allen Juniorklassen vor.